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	<title>Schinderhannes - Semmer-Seite</title>
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	<title>Schinderhannes - Semmer-Seite</title>
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		<title>Ein deutscher Robin Hood?</title>
		<link>https://www.die-semmer.de/2008/06/15/ein-deutscher-robin-hood/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karlheinz Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schinderhannes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung des Darmstädter-Echo veröffentlicht. Der Schinderhannes-Mythos lebt Vor 200 Jahren war Deutschlands wohl populärster Räuber auch in Hessen gefürchtet VON PETER BAYERLEIN An einem „neblicht nassen“ Herbsttag vor&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der nachfolgende Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung des Darmstädter-Echo veröffentlicht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="626" height="153" src="https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/06/echo_titel.jpg" alt="" class="wp-image-4448" srcset="https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/06/echo_titel.jpg 626w, https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/06/echo_titel-300x73.jpg 300w, https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/06/echo_titel-520x127.jpg 520w, https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/06/echo_titel-320x78.jpg 320w" sizes="(max-width: 626px) 100vw, 626px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Der Schinderhannes-Mythos lebt</h3>



<p class="has-text-align-center">Vor 200 Jahren war Deutschlands wohl populärster Räuber auch in Hessen gefürchtet</p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">VON PETER BAYERLEIN</p>



<p><br>An einem „neblicht nassen“ Herbsttag vor 200 Jahren starb Johannes Bückler vor den Wällen von Mainz. Einige tausend Menschen waren Zeuge, als er am 21. November 1803 unter das Fallbeil geschoben wurde. Er war weder der erste, der von der französischen Justiz in den gerade erst eroberten rheinischen Départements hingerichtet wurde, noch war er in den zehn Jahren dieser Herrschaft der letzte – aber der „Schinderhannes“ war zweifellos der bekannteste<br>Zumindest drängt sich dieser Eindruck auf, wenn man durch den Hunsrück fährt: In fast jedem Dorf stößt man auf eine Schinderhannes-Schenke, ein Schinderhannes-Hotel. Man kann Schinderhannes-Spießbraten auf Schinderhannes-Brot speisen, Schinderhannes-Bier trinken, mit Schinderhannes-Schnaps nachspülen, Schinderhannes-Tabak rauchen. Man kann sich auf Schinderhannes-Loipen und -Rundwegen tummeln, den Schinderhannes- Radweg befahren oder an einer Schinderhannes-Rallye teilnehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Stilisiert zum Widerständler gegen das Franzosen-Regime</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img decoding="async" width="289" height="153" src="https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/06/echo_hinrichtung.jpg" alt="" class="wp-image-4447"/><figcaption class="wp-element-caption">Fröhliches Räuberleben und unrühmliches Ende</figcaption></figure>
</div>


<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es Versuche, den Schinderhannes zu einer Art Freiheitskämpfer gegen die französische Besatzungsmacht zu stilisieren. Dies geschah zwar vornehmlich in Romanen, wo man es mit Fakten nicht so genau nehmen muss – aber dieses Bild, das nach dem 1. Weltkrieg und der erneuten Besetzung des Rheinlands durch französische Truppen viele Herzen entflammte, wurde bald auf Bückler übertragen. Dabei ist keine Tat des Schinderhannes bekannt, die sich gegen die französische Besatzungsmacht gerichtet hätte.<br><br>Wie alle anderen Räuber machte auch er einen großen Bogen um Dörfer, in denen französische Soldaten vermutet wurden – schon weil diese kurzen Prozess machten mit francs-tireurs (Freischärlern) und auch mit Dörfern, in denen man solche wähnte. Räuber wollten Beute machen, nicht kämpfen. Trotzdem taucht das idealisierte Bild des Rebellen auch in der Schinderhannes-Biographie von Curt Elwenspoek auf und regte wohl auch das Theaterstück von Carl Zuckmayer an. Populäre Vorstellungen vom Schinderhannes sind geprägt von romantisch verklärenden Romanen, Bühnenstücken und Filmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br><strong>Curd Jürgens spielt den Räuber zum Volkshelden empor</strong></h3>



<p>Der Schinderhannes-Film von 1928 nach dem Drehbuch von Zuckmayer wurde im damals besetzten Rheinland verboten, sorgte für diplomatische Verstimmungen zwischen Paris und Berlin und durfte erst nach Änderungen gezeigt werden. Nach dem 2. Weltkrieg wurde auch am „rheinischen Helden“ vieles abgeschwächt, und so verwundert nicht, dass der Räuber auf manchen Zeichnungen aussieht wie Curd Jürgens in dem Schinderhannes- Film von 1958, in dem Bückler zur Mischung aus Till Eulenspiegel und Andreas Hofer mutierte. Erst mit diesem Film überflügelte der rheinische Bandit an Popularität den norddeutschen Piraten Klas Störtebeker (zu dessen Andenken heute auf Rügen Störtebeker- Festspiele inszeniert werden), und den Wildschützen Mathias Klostermayer, den „bayerischen Hiasl“, dessen Bande 1771 erst von zwei Kompanien Soldaten in mehrstündigem Gefecht überwältigt wurde, und den „Sonnenwirtle“ Friedrich Schwahn, dem Friedrich Schiller mit der Novelle „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ ein literarisches Denkmal setzte. Der deftig fröhliche Schinderhannes des Curd Jürgens machte den Kriminellen zum „Freizeiträuber“, mit dessen Namen sich Pfadfindergruppen schmücken.<br>Bückler wurde 1778 in Miehlen im Hintertaunus als Sohn eines „Wasenmeisters“ geboren. Diesem Handwerk des Schinders oder Abdeckers (der Tiere „aus der Decke“ schlug, also abhäutete und den unverwertbaren Tierkadaver entsorgte) haftete im doppelten Sinne ein übler Ruch an: Sie mussten außerhalb der Dörfer leben, galten als „ehrlos“, ihre Nachkommen durften kein „ehrbares Handwerk“ betreiben. Johannes, dem Sohn des Schinders, blieb wenig übrig, als auch den Beruf des Vaters zu ergreifen. Den Lohn versuchte er mit Viehdiebstählen aufzubessern, er wurde ertappt, verhaftet und entkam – schon mit 16 Jahren ein steckbrieflich gesuchter Krimineller. 1802 versuchte er vergebens, als „fahrender Händler Ofenloch“ und dann als kaiserlicher Soldat wieder in die bürgerliche Gesellschaft zurückzukehren. Er wurde verraten, in Frankfurt verhaftet und an die Franzosen ausgeliefert.<br>Es scheint falsch, den Schinderhannes- Mythos mit der Faszination des Bösen erklären zu wollen. Die meisten Verbrecher, die Schlagzeilen machen, sind bald wieder vergessen, nur an wenige erinnert man sich noch nach Jahrzehnten. Deshalb ist das anhaltende Interesse an Bückler auch nach 200 Jahren erstaunlich. Es war schon in den Flugblättern und Zeitungsberichten spürbar, die vor Beginn des Strafprozesses in Mainz 1803 veröffentlicht wurden – wobei sich diese Schriften meist wenig um die tatsächlichen Geschehnisse im abgelegenen Hunsrück kümmerten. Der aufwändige Strafprozess, für den jeden Tag Eintrittskarten verkauft wurden, die 68 Angeklagten, die fast unüberschaubare Anzahl von Zeugen, die Hinrichtung steigerten die Faszination an dem Hunsrück- Räuber.<br>Zweifellos verdankt Bückler einen Teil seiner Berühmtheit der ausgeprägten Fähigkeit zur Selbstdarstellung. Auch der von ihm bevorzugte Name „Johannes durch den Wald“, wie er Erpresserbriefe unterschrieb, strahlt geheimnisvolles Flair aus. Er sei charmant und humorvoll gewesen, wird berichtet, habe sich Gesprächspartnern anzupassen vermocht – was nicht nur junge Frauen anziehend fanden. Während der Verhandlung in Mainz wusste er viele Zuschauer für sich einzunehmen. Er war meist recht sorgfältig und „adrett“ nach der neuesten Mode gekleidet und hob sich schon dadurch deutlich von vielen seiner Komplizen ab. Auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn ließ er sich mehrmals von Schneidern komplett neu ausstatten – während sich damals die meisten Menschen bestenfalls einmal im Jahr ein neues Kleidungsstück leisteten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bückler versuchte, sich als Freund der Armen darzustellen</strong></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img decoding="async" width="243" height="295" src="https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/06/echo_gefaengnis.jpg" alt="" class="wp-image-4446"/><figcaption class="wp-element-caption">Zur Biedermeier-Idylle idealisierte der Mannheimer Maler Karl Mathias Ernst den Räuber Johannes Bückler in Handschellen mit seiner Geliebten Julie Bläsius (1781-1851) Ihr Sohn Franz Wilhelm (*1802) wurde von dem<br>Mainzer Zolleinnehmer Johannes Weiß adoptiert.</figcaption></figure>
</div>


<p>An der Fabel vom Räuber, der Reiche und Geizige bestiehlt und Arme beschenkt, erfreuten sich Menschen zu allen Zeiten. Der Held wurde so ausgemalt, wie ihn das Volk sich so wünschte: forsch und unverfroren gegenüber der Obrigkeit, freundlich und hilfsbereit gegenüber einfachen Leuten (wenn auch vorzugsweise bei jungen Mädchen). Geschichten vom „edlen Räuber“, der Arme beschenkte, tauchten zwar schon unmittelbar nach der Verhaftung des Schinderhannes auf – ohne dass bisher jemand deren Wahrheitsgehalt belegt hätte. Sicherlich hatten die Räuber wenig zu verschenken: Geld zerrann so schnell unter den Fingern, wie es geraubt worden war. Die Beute ging meist in viele Teile: Hehler und Helfershelfer wollten ihren Anteil, auch korrupte Beamte, Wirte und Fährleute für ihr Schweigen. Der Branntwein war teuer, und die Mädchen wollten versorgt werden.<br>Angesichts der zahlreichen Verbrechen Bücklers muss man feststellen, dass er wenig von einem „Robin Hood des Hunsrück“ hat. In Wahrheit ging es den Straßenräubern nur darum, an Geld oder Wertsachen zu gelangen. Sie zögerten meist keinen Augenblick, zu diesem Zweck Gewalt einzusetzen. Sie prügelten mit Knüppeln oder Waffen auf Überfallene ein, folterten mitunter, indem sie Gefangenen Kerzen unter die Fußsohlen hielten, damit diese Geldverstecke verrieten. Manche erlitten dabei schwere Verletzungen, erholten sich nie mehr. Ob Bückler weniger gewalttätig war als seine Komplizen, wie wohlwollende Biographen behaupten, kann weder schlüssig bestätigt noch verneint werden. Nach eigenen Aussagen – so bereits am ersten Tag seiner Vernehmung am 19. Juni 1802 – und den Berichten anderer war er zumindest in viele Schlägereien mit Kameraden verwickelt, bei denen oft Blut floss, auch zahlreiche Freundschaften zerbrachen</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der populäre Gangster war offenbar kein Judenfeind</strong></h3>



<p>In einigen frühen Flugblättern und Trivialromanen war nach der Verhaftung des Räuberhauptmanns unter anderem zu lesen, des Schinderhannes „Haß und seine Rache habe sich nur auf die Juden bestrekt“. Diese Behauptung wurde nach dem Ersten Weltkrieg in völlig anderem Kontext wieder aufgegriffen. Auch hier besteht zwischen Schinderhannes- Mythen und historischen Fakten beträchtliche Diskrepanz. Es ist belegt, dass Bückler zwar tatsächlich eine Reihe jüdischer Händler überfallen hat – die überwiegende Mehrzahl seiner Opfer aber waren Christen. Der Schinderhannes scherte sich wohl wenig um die Religion seiner Opfer, es ging ihm vor allem darum, dass deren Geldkatze wohlgefüllt war. Belegt ist, dass er immer wieder mit jüdischen Komplizen und jüdischen Hehlern kooperierte, auch scheint eine seiner Geliebten Jüdin gewesen zu sein. Während einer Vernehmung gab er an, „er kenne viele Juden auf dem rechten Rheinufer“, was alles gegen die ihm nachgesagte Judenfeindschaft spricht. Christliche Pfarrhäuser waren dagegen vor dem Regime der Französischen Republik im Hunsrück häufig Ziel von Raubüberfällen – die Enteignung der Kirche und Vertreibung der Priester beendete dies. Auf dem rechten Rheinufer dagegen wurden auch 1801/02 noch immer Pfarrhäuser überfallen, so auch das Pfarrhaus in Münster bei Dieburg, das Komplizen des Schinderhannes überfallen haben sollen. Auch ein missglückter Überfall auf die „Krone“ in Semd wird „dem Schinderhannes“ zugeschrieben. Die netten Anekdoten, wie der Schinderhannes Vertreter der Obrigkeit ärgerte, mit Wucherern und Geizhälsen Schabernack trieb, ohne dass Blut floss, sind zum großen Teil nicht nachprüfbar. Ein Teil kam wohl aus Berichten über andere Räuber hinzu, die auf den Schinderhannes übertragen wurden.</p><p>The post <a href="https://www.die-semmer.de/2008/06/15/ein-deutscher-robin-hood/">Ein deutscher Robin Hood?</a> first appeared on <a href="https://www.die-semmer.de">Semmer-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der berüchtigte Schinderhannes</title>
		<link>https://www.die-semmer.de/2008/02/18/der-beruechtigte-schinderhannes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karlheinz Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 23:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schinderhannes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Nichtsnutz, Pferdedieb und schwindsüchtig?“ Schinderhannes-Vortrag am 15.02.2008 mit Dr. Mark Scheibe Am Freitag, 15.Februar, 19:30 Uhr, wird Dr. Mark Scheibe, Jurist an der Universität Mainz, im Gasthaus „Zur Krone“ in Semd, seine Forschungsergebnisse über&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading">„Nichtsnutz, Pferdedieb und schwindsüchtig?“</h3>



<p><strong>Schinderhannes-Vortrag am 15.02.2008 mit Dr. Mark Scheibe</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="260" height="276" src="https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/06/scheibe_hannes.jpg" alt="" class="wp-image-4300"/></figure>
</div>


<p>Am Freitag, 15.Februar, 19:30 Uhr, wird Dr. Mark Scheibe, Jurist an der Universität Mainz, im Gasthaus „Zur Krone“ in Semd, seine Forschungsergebnisse über den berüchtigten Räuber vortragen.<br>Weit mehr als bisher bekannt gewesen, hat der Räuberhauptmann in unserer Gegend zu tun gehabt. Nachdem der 20jährige Viehdieb Schinderhannes aus dem tiefen Verlies im Turm zu Simmern 1799 entkommen konnte, flüchtete er in die Umgebung von Darmstadt und in ein zweites Versteck im Taunus und verlegte sich auf Überfälle und Einbrüche.Neben den Berichten zu seinen Aufenthalt rund um Semd gibt es einige Dutzend Kilogramm historischer Dokumente, die von dem Leben des Räubers und seiner Spießgesellen bei uns berichten, und die seit 200 Jahren fast vollständig unbeachtet gewesen sind.<br>Hier war es aber besonders spannend, Sage und Wirklichkeit voneinander zu trennen.<br>Um dem Räuber aber auf die Spur zu kommen, waren Reisen bis in die Archive von Wien, Paris und sogar nach Brasilien nötig ! So waren damals Tausende von Hessen-Darmstädter in die Neue Welt abgewandert. Dort haben sie die Berichte über den bekannten Räuber viel besser erhalten, als das heute bei uns der Fall ist. Insbesondere Romanschreiber und die Presse haben den Schinderhannes zu einem großen Räuberhauptmann gemacht. Tatsächlich haben seine Zeitgenossen, die persönlich mit ihm zu tun hatten, ihn weder für einen Räuberhauptmann noch für einen Robin Hood gehalten.<br>Dr. Mark Scheibe hat fast 1.100 Akten der Strafjustiz aus der Zeit des Räubers Schinderhannes aufgearbeitet (allein 700 Akten aus Frankfurt am Main), sich als erster Forscher nach 200 Jahren überhaupt um das Auftreten des Schinderhannes im Rechtsrheinischen gekümmert und über 150 Orte zwischen Westerwald, Wetterau, Taunus und Odenwald erstmals mit Taten des Räubers in Verbindung bringen können und so ein völlig neues und wesentlich erweitertes Bild des Räubers und der Kriminalität jener Zeit zeichnen können. So soll Schinderhannes bereits als 17jähriger bei der Rückeroberung der Königsteiner Festung von den Franzosen im September 1796 auf Seiten der Österreicher dabei gewesen sein.<br>Besonders spannend sind aber nicht nur die alten Strafakten, sondern auch beispielsweise die Berichte des Kölner Professors und Räuberjägers Anton Keil, der durch den Taunus bis hinunter nach Frankfurt und Hanau die Gefängnisse nach bekannten Spießgesellen durchsuchte. Wer von seinen Berichten erfährt, wird keinen amerikanischen Western mehr sehen wollen – denn die wilden Schießereien und Abenteuer fanden bei uns vor der Haustür statt. So nahm Keil einmal in einer Nacht bei Hanau 120 Vagabunden fest. Keiner traute sich, ihm zu widersetzen, denn Keil war der Schrecken selbst der professionellen Kriminellen.<br>Neben zahlreichen, dem Publikum völlig neuen Berichten zum Schinderhannes, werden zeitgenössische Polizeiberichte unserer Gegend vorgetragen und so ein spannender und kurzweiliger Abend geboten.<br>Um rechtzeitiges Erscheinen wird gebeten ! Der Eintritt ist frei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Bericht:</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" src="https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/06/scheibe_bericht.jpg" alt="" class="wp-image-4299"/></figure>
</div>


<p>(KHM) Am Freitag, 15.02.2008, veranstaltete der Semder Heimatgeschichte e.V. im Saal des Gasthauses „Zur Krone“ in Semd einen Lichtbildvortrag über den berüchtigten Schinderhannes. Der Vortragsabend mit dem Schinderhannes-Experten Dr. Mark Scheibe, Mitarbeiter im Fachbereich Rechtswissenschaft an der Universität Mainz, markierte einen weiteren Höhepunkt in der erst kurzen Vereinsgeschichte. Rund 130 Zuhöhrer im Saal des Traditionsgasthauses – mehr ging nicht. Viele auswärtige Geschichtsvereine waren anwesend, so z.B. aus Dieburg, Babenhausen, Habitzheim, Kleestadt, Lützel-Wiebelsbach, Schaafheim usw.<br><br>Die Veranstaltung wurde von der Musikgruppe des Semder Geschichtsvereins mit der Semder Fassung des Schinderhannes-Liedes eröffnet, bevor der Vorsitzende Karlheinz Müller die Gäste begrüßte. Müller freute sich, dass auch Frau Marie Luise Drabke von der Abteilung Dorf- und Regionalentwicklung des Landratsamtes, sowie Frau Claudia Eckhardt vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald als interessierte Zuhörer anwesend waren. Stadträtin Renate Filip, selbst Mitwirkende in der Musikgruppe des Vereins, überbrachte in Vertretung für den entschuldigten Bürgermeister die Grüße des Magistrats.<br><br>Bei dem Vortrag von Dr. Scheibe merkte man deutlich, dass er sich schon 14 Jahre mit dem Thema Schinderhannes beschäftigt und zahllose Akten der damaligen Zeit ausgewertet hat. Mit fundiertem Wissen zeichnete er das Bild des Schinderhannes als Kind der französischen Revolution von seiner Geburt bis zu seinem Tod unter der Mainzer Guillotine. Er beschrieb seine Taten im Hunsrück, seine Fluchten ins rechtsrheinische und seine Aufenthalte besonders in Semd und Umgebung. Er beschrieb, wie Johannes Bückler im Ermittlungsverfahren versuchte seine Weste reinzuwaschen; in der Hoffnung doch der Todesstrafe zu entgehen, alle Komplizen verriet; welche Anziehungskraft er insbesondere auf die Damenwelt ausstrahlte und wie geschickt er versuchte, nicht als einfacher Dieb und Räuber zu erscheinen, um dann doch schließlich gegen Ende der Hauptverhandlung auch seine Gewaltätigkeiten zugeben zu müssen, die ihm schließlich das Todesurteil einbrachten. Gerade die erst jetzt wieder aufgetauchten Aufzeichnungen des damaligen Gerichtspräsidenten Rebmann würden bestätigen, dass es sich bei Schinderhannes nicht um den deutschen Robin Hood, sondern um einen ganz „schlimmen Finger“ gehandelt hätte.<br><br>Unterstützt wurde Dr. Scheibe von seinem Kollegen Christian Pohl. Wenn dieser aus alten Polizeiakten und Erpresserbriefen vorlas, fühlte man sich in die damalige Zeit versetzt. Scheibe und Pohl zogen die Zuhörer in ihren Bann, nahmen sie mit auf eine spannende Zeitreise und wurden dafür am Ende mit reichlich Applaus bedacht.<br><br>Zum Ausklang dieses gelungenen Abends brachte die Musikgruppe u.a. passend zum Veranstaltungsort das Lied „Beim Kronewirt“ bei dem die Zuhörer kräftig mitsingen konnten.<br><br>Rechtzeitig zum Vortragsabend ist auch die 2. überarbeitete Auflage der Semder Schinderhannes-Broschüre erschienen und ab sofort erhältlich. Näher Infos hierzu bei Karlheinz Müller, Tel.: 0160 6671495</p>



<p><span class="wp-rich-text-font-awesome-icon wp-font-awesome-icon"><svg aria-hidden="true" focusable="false" data-prefix="fas" data-icon="share" class="svg-inline--fa fa-share " role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 512 512"><path fill="currentColor" d="M307 34.8c-11.5 5.1-19 16.6-19 29.2v64H176C78.8 128 0 206.8 0 304C0 417.3 81.5 467.9 100.2 478.1c2.5 1.4 5.3 1.9 8.1 1.9c10.9 0 19.7-8.9 19.7-19.7c0-7.5-4.3-14.4-9.8-19.5C108.8 431.9 96 414.4 96 384c0-53 43-96 96-96h96v64c0 12.6 7.4 24.1 19 29.2s25 3 34.4-5.4l160-144c6.7-6.1 10.6-14.7 10.6-23.8s-3.8-17.7-10.6-23.8l-160-144c-9.4-8.5-22.9-10.6-34.4-5.4z"></path></svg></span> <a href="https://www.die-semmer.de/fotoalbum/fotoalbum-2008/nggallery/album/schinderhannes-vortrag-am-15-02-2008" title="">Hier gehts zu den Bildern</a></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Räubertreffen</title>
		<link>https://www.die-semmer.de/2008/01/25/raeubertreffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karlheinz Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 23:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schinderhannes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schinderhannes-Bande in Semd (KHM) Am Freitag den 25. 01. kam es in Semd im Gasthaus „Zur Krone“ zu einem Räubertreffen. Man glaubte sich tatsächlich im Jahr 1802 zu befinden, als die Räuber schwer&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading">Die Schinderhannes-Bande in Semd</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="600" src="https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/05/raeuber02.jpg" alt="" class="wp-image-1117" style="width:300px" srcset="https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/05/raeuber02.jpg 900w, https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/05/raeuber02-300x200.jpg 300w, https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/05/raeuber02-768x512.jpg 768w, https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/05/raeuber02-720x480.jpg 720w, https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/05/raeuber02-520x347.jpg 520w, https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/05/raeuber02-320x213.jpg 320w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></figure>
</div>


<p>(KHM) Am Freitag den 25. 01. kam es in Semd im Gasthaus „Zur Krone“ zu einem Räubertreffen. Man glaubte sich tatsächlich im Jahr 1802 zu befinden, als die Räuber schwer bewaffnet und in Original-Kostümen erschienen. Die Räuber waren zu Fuß durch die Wälder zwischen Höchst und Groß-Umstadt gekommen. Nach 206 Jahren hatten aber der Schinderhannes und seine Komplizen den Weg nach Semd nicht mehr so gut in Erinnerung, und da sie, wie damals, ohne irgendwelche Karten unterwegs waren, trafen sie nach einigen Irrwegen erst sehr spät am Abend in Semd ein.</p>



<p>In Semd bekam man erst kurz vorher einen Tipp über den geplanten Besuch der Räuber, aber nicht über das wann und vor allem nicht was sie vor hatten. So war man in Semd sehr gespannt, was kommt. Wie sich später im Gespräch herausstellte, hatten die Räuber aber auch diesmal keinen Überfall auf Semd geplant.</p>



<p>Schinderhannes und der berüchtigte Fetzer waren die ersten die in der Krone eintrafen.</p>



<p>Nach einem kurzen heftigen Wortwechsel duellierten sich die Beiden erstmal auf der Straße. Später folgten noch der gefüchtete Abraham Picard mit einem Komplizen, sowie das Julchen und die Butzlies. Das Julchen hatte sogar ihren Nachwuchs mit dabei. Nach einer ordentlichen Stärkung feuerten dann die Räuber eine Begrüßungs-Salve aus ihren Musketen unter dem Beifall der Gäste vor dem Gasthaus ab.</p>



<p>Die Schinderhannes-Gruppe besucht seit Jahren die in den Prozessakten genannten Original-Schauplätze von damals. Großen Wert legt sie auf Original-Kostüme und -waffen und auch darauf, den Weg zu den Orten zu Fuß und ohne Kartenmaterial zu erreichen. Entsprechend interessant waren daher die Geschichten der Räuber.</p>



<p>Erst spät in der Nacht trat die Räuberbande dann ihren Rückzug in ihr Quartier an.</p>



<p><span class="wp-rich-text-font-awesome-icon wp-font-awesome-icon"><svg aria-hidden="true" focusable="false" data-prefix="fas" data-icon="share" class="svg-inline--fa fa-share " role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 512 512"><path fill="currentColor" d="M307 34.8c-11.5 5.1-19 16.6-19 29.2v64H176C78.8 128 0 206.8 0 304C0 417.3 81.5 467.9 100.2 478.1c2.5 1.4 5.3 1.9 8.1 1.9c10.9 0 19.7-8.9 19.7-19.7c0-7.5-4.3-14.4-9.8-19.5C108.8 431.9 96 414.4 96 384c0-53 43-96 96-96h96v64c0 12.6 7.4 24.1 19 29.2s25 3 34.4-5.4l160-144c6.7-6.1 10.6-14.7 10.6-23.8s-3.8-17.7-10.6-23.8l-160-144c-9.4-8.5-22.9-10.6-34.4-5.4z"></path></svg></span> <strong><a href="https://www.die-semmer.de/fotoalbum/fotoalbum-2008/nggallery/album/raeubertreffen-am-25-01-2008">Hier gehts zu den Bildern</a></strong></p><p>The post <a href="https://www.die-semmer.de/2008/01/25/raeubertreffen/">Räubertreffen</a> first appeared on <a href="https://www.die-semmer.de">Semmer-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Schinderhannes-Wettkampf</title>
		<link>https://www.die-semmer.de/2007/07/14/schinderhannes-wettkampf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karlheinz Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jul 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatverein]]></category>
		<category><![CDATA[Schinderhannes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Semder Team belegte 2. Platz beim Schinderhannes-Wettkampf in Simmern/Hunsrück Wie schon in den Vorankündigungen berichtet fand am Samstag, 30.06.2007, in Simmern im Hunsrück zum Abschluss der ersten Schinderhannesfestspiele ein Städtewettkampf der besonderen Art statt.&#46;&#46;&#46;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading" id="header">Semder Team belegte 2. Platz beim Schinderhannes-Wettkampf in Simmern/Hunsrück<a href="http://semmer.seite.de/dorfgeschichte/schinderhannes/festspiele/bilder/simmern_team.jpg"></a></h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" src="https://www.die-semmer.de/wp-content/uploads/2025/06/simmern_team.jpg" alt="" class="wp-image-4439" style="width:300px"/></figure>
</div>


<p>Wie schon in den Vorankündigungen berichtet fand am Samstag, 30.06.2007, in Simmern im Hunsrück zum Abschluss der ersten Schinderhannesfestspiele ein Städtewettkampf der besonderen Art statt. Fünf Schinderhannesgemeinden kämpften um die Ehre, Schinderhannes-Gemeinde 2007 zu werden. Teilgenommen haben die Gemeinden Morbach im Hunsrück (Wohnort dreier Bandenmitglieder und Tatort), Semd im Odenwald (Zufluchtsstätte im Odenwald), Liebshausen im Hunsrück (ein schlimmes Räubernest zu Hannes Zeiten), Erbes-Büdesheim in Rheinhessen (einer der berühmten Tatorte) und Simmern im Hunsrück (die Stadt mit dem berühmten Turm). Miehlen im Taunus (Geburtsort des Schinderhannes) war zwar ursprünglich auch eingeladen, hatte aber kurzfristig abgesagt.<br>Jede eingeladene Gemeinde hatte eine Mannschaft zu stellen, bestehend aus jeweils fünf Personen: drei Sportlern und zwei Denkern.<br>Die Fragen an die Denker stellte der Schinderhannesexperte Dr. Mark Scheibe aus Mainz. Zur Herstellung einer „örtlichen Gerechtigkeit“ wurden General- und Heimatfragen gestellt. Scheibe wollte wissen: Durch welches Mainzer Stadttor seinerzeit die Gefangenen geführt wurden, zu welchem Staat bzw. Staatsform Semd seinerzeit zählte, auf wessen Speicher sich der Schinderhannes im Frühjahr 1802 in Semd aufhielt, wie der Richter im Schinderhannes-Prozess (der damals auch als Schriftsteller berühmt war) hieß, für welchen damaligen Straftatbestand das Julchen (die Geliebte des Schinderhannes) verurteilt wurde, welches Pseudonym der Schuster Leyendecker für den Schinderhannes erfand und mit welchen Augenoperationen an den Köpfen der Hingerichteten experimentiert wurde.<br>Die Aufgaben der Sportler bestanden in Geschicklichkeitsspielen, die dem Leben des Schinderhannes und seiner Bande entlehnt waren. Die Mannschaften traten dabei in insgesamt fünf Spielen gegeneinander an.<br>Im Flößer-Spiel trafen die Mannschaften in Zweier-Rennen im KO-System aufeinander. Ein Floß bestand aus einer Europalette mit jeweils vier beweglichen Rollen darunter. Mit 3 Meter langen Haselnuss-Stöcken mussten die Teams über den Simmerner Schlossplatz staken.<br>Beim Schuhsortier-Spiel wurde von 20 Paar Schuhen pro Mannschaft jeweils ein Schuh pro Paar mit einem Schildchen je Team gekennzeichnet. Insgesamt wurden dann 200 Schuhe auf einen Haufen geworfen, aus denen die Mannschaften dann ihre Schuhe zusammensuchen mussten.<br>Sehr viel Konzentration erforderte das Steckbrief-Spiel, bei dem ein überdimensionaler Steckbrief des Schinderhannes aus 10cm x 10cm großen Teile zusammengepuzzelt werden musste.<br>Ebenfalls viel Glück war beim Goldsucher-Spiel gefragt. Hier galt es je Team 20 Goldstücke, die je Mannschaft auf der Unterseite gekennzeichnet und über den Schlossplatz verteilt waren, zu finden und in einem Sack zu sammeln.<br>Kraft, Geschicklichkeit und Schnelligkeit war beim letzten Spiel erforderlich. Bei einem Staffellauf über einen Dachfirst (2 am Boden ausgelegte Telefonmaste) musste ein 30 Kg schwerer Getreidesack 10 Mal je Team getragen werden.br&gt;In einem überaus fairen und freundschaftlichem Wettkampf konnte das Team der gastgebenden Gemeinde Simmern den Heimvorteil geschickt zum Sieg nutzen und den Sieger-Pokal aus den Händen des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Simmern, Herrn Manfred Faust, entgegennehmen. Das Team aus Semd belegte einen sehr guten 2. Platz.<br>Die Semder Heimatkundler hatten zu diesem Spektakel eine Busfahrt organisiert und so waren auch zahlreiche Fans zur Unterstützung der Semder Mannschaft mitgereist.<br>Die siegreiche Gemeinde Simmern strebt auf alle Fälle eine Neuauflage des „Schinderhannes-Cup“ an und auch die übrigen Teams waren von dieser Idee begeistert.</p>



<p><span class="wp-rich-text-font-awesome-icon wp-font-awesome-icon"><svg aria-hidden="true" focusable="false" data-prefix="fas" data-icon="share" class="svg-inline--fa fa-share " role="img" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 512 512"><path fill="currentColor" d="M307 34.8c-11.5 5.1-19 16.6-19 29.2v64H176C78.8 128 0 206.8 0 304C0 417.3 81.5 467.9 100.2 478.1c2.5 1.4 5.3 1.9 8.1 1.9c10.9 0 19.7-8.9 19.7-19.7c0-7.5-4.3-14.4-9.8-19.5C108.8 431.9 96 414.4 96 384c0-53 43-96 96-96h96v64c0 12.6 7.4 24.1 19 29.2s25 3 34.4-5.4l160-144c6.7-6.1 10.6-14.7 10.6-23.8s-3.8-17.7-10.6-23.8l-160-144c-9.4-8.5-22.9-10.6-34.4-5.4z"></path></svg></span> <a href="https://www.die-semmer.de/fotoalbum/fotoalbum-2007/nggallery/album/schinderhannes-wettkampf-in-simmern-am-30-06-2007" title="">Hier gehts zu den Bildern</a></p><p>The post <a href="https://www.die-semmer.de/2007/07/14/schinderhannes-wettkampf/">Schinderhannes-Wettkampf</a> first appeared on <a href="https://www.die-semmer.de">Semmer-Seite</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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